
Alex Zwalen Curriculum
1958 Geboren in Manila, Philippinen.
76/77 Volontariate in der Bühnenbildnerei und im Malsaal an Schauspielhaus und Opernhaus.
78 Eidgenössische Matura.
79/80 Antroposophische Bildhauerschule Raimund Böll in Hochwald, Solothurn.
81/82 Kunststudium in der Malklasse der CHELSEA SCHOOL OF ART, London
83 Einjähriger Spanienaufenthalt, es entstehen grosse s/w Fotografien von Menschen und ihren Lebessituationen.vorwiegend fotografische Arbeiten. Die Zeichnungen widmen sich vorallem dem Natustudium.
84-86 Plastiken aus Stein und Gips. Gestaltung und Ausführung eines Wasserbrunnen aus Stein für Privat zusammen mit Tobias Mattern.
Theater Schläck von Enzo Scanzi.
86-88 grosse, eher expressive Arbeiten, aus der Fantasie in Oel, Kohle und Tusche. Auf verschiedenste zum Teil gefundenen oder Abfallmaterialen.
Gründung der Künstlergruppe ZABO mit Xavier Bourquignon. Gemeinschaftsarbeiten im Bereich Malerei, Objekt, Performances, Fotografie und Video.
87/88/ 89 Beschäftigung mit dem Thema Abfall. Es entstehen bewegliche tierähnliche Skulpturen aus den verschiedensten Abfallmaterialien, Betrieben mit Elektromotoren aus dem Autoabbruch.3-monatiger Aufenthalt und Ausstellung in Barcelona. Arbeit als Theaterbeleuchter.
90/ Auflösung der Gruppe ZABO und Ende einer intensiven, fruchtbaren aber auch aufreibenden Zusammenarbeit.
91 Erschaffung lebensgrosser Gipsfiguren.Viele Köpfe Hände und andere Detailansichten. Es entstehen Gipsobjekte aus Kleidern, Schuhen und sonstigen alltäglichen Objekten. Arbeit als Theatermaler.
92 Fotografien und kleine Videoarbeiten.
93 Viele kleine Objekte aus verschiedenen Materialien und weitere Figurenserien in Gips zusammengestellt als begehbare Rauminstallationen. Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern. Arbeiten auf alten Werbetafeln. Verschiedene Aufträge im Bereich Raumgestaltung und Bühnenmalerei.
96 Verschiedene Serien von Köpfen in Plastik und Malerei.
97 Abstrakte Arbeiten, die sich vor allem aus dem Interesse am Experimentieren mit dem Material ergeben.Einarbeit in die Thematik des Stucco lustro.Entwicklung einer eigenen, Stuccotechnik, verschiedentlich appliziert in öffentlichem und privaten Raum.Aufträge für Wandbilder und Theatermalerei.
Ab 99 gegenständliche Arbeiten kleineren Formates zuerst aus der Fantasie, die dann mit der Zeit völlig fallengelassen wird und dem Naturstudium und realistischen Arbeiten Platz machen. Die Arbeiten beginnen sich mehr und mehr im Bereich traditioneller Malerei anzusiedeln, die Einfllüsse stammen aus älterer westlicher Malerei, den Bildern Varlins und Max Beckmanns.
oo-o5 Weiter vorwiegend gegenständliche Arbeiten nach Natur und Fotografien. Der Themenkreis umfasst Kinderspielzeug, Fussball, Füsse, Schuhe und Pflanzen. Gegenständlichkeit und Alltäglichkeit, von der genauen Abbildung der Realität bis zur nur farblichen Erscheinung, sind die zentrale Motivation der Arbeit. Es entstehen Stillleben, Portraits und Stadtlandschaften. Zu Beginn der Arbeiten steht das Interess für den Inhalt und die Bedeutung der alltäglichen Gegenstände im Zentrum, während des Malprozesses verschiebt sich der Fokus auf die visuelle Erscheinung, die formalen Gesetzmässigkeiten und teilweise neue Inhalte.Beginn einer Serie von Portraits von Familie, Freunden und Bekannten.
07 – 10 Berufliche und persönliche Neuorientierung. Beginn der facettenartigen Bilder, die aus dem Bewusstsein der Bruchstückhaftigkeit unserer Wahrnehmung und unseres Gedankenstromes entstehen. Sie sind zusammengesetzt aus vielen Bildtafeln mit teilweise verschiedenen Inhalten, die aus der Realität oder der Fantasie stammen können und es vermischen sich die verschiedensten Mal und Gestaltungsstile. Sie verkörpern die Möglichkeit der Koexistenz verschiedener Sichtweisen und auch wenn am Anfang eine vage Idee vorhanden ist, so entwickelt sich die Arbeit eher vom Einzelnen zum Ganzen, oft geleitet von Zufälligkeiten und spontanen Einfällen.